Die LiV des aktuellen Examensjahrgangs 2025_1 haben wirklich ALLES mitgenommen, was das StS Hildesheim zu bieten hatte und noch viel darüber hinaus. Sie haben sich sozusagen ihr eigenes Ref gestaltet, trotz Anstrengung, Druck, der weiter zu optimierenden Rahmenbedingungen und der überhaupt nicht zufriedenstellenden Situation der Stellenbewerbungen im letzten Teil der Ausbildung.
Mitgenommen und unterstützt haben sie: Zwei Besetzungsverfahren für neue Ausbilder_innen durch aktive Kommissionsarbeit. Diverse Ausbilder_innenwechsel. Den Firmenlauf 2025. Das Seminarkino. Selbst erfunden: Ein Krimidiner im Marktplatz vor Weihnachten. Zwei Vollversammlungen. Den Tag der Begegnung zur Demokratiebildung. Ein intern organisiertes Begleitsystem für alle schwierigen Situationen, vor allem die PUs. Und zum Abschluss, upps, eine unaufgefordert eigenständig durchgeführte Evaluation, um die Seminarentwicklung voranzutreiben. Und das ist nur das, was wir als Ausbildende mitbekommen haben – die Dauerschleife mit vielen Fotos von privaten Aktionen gab da heute noch einmal ganz andere Einblicke. Ein gemeinsames Wochenende, bevor sich alle zerstreuen, steht bevor.
Mitgenommen haben sie auch die heißeste Entlassungsfeier, die wir bisher hatten und trotz 36 Grad wurden die gegrillten Würstchen gnadenlos gut angenommen. Danke an dieser Stelle an den Jahrgang 2026_1, der auf großartige Weise diese Feier ermöglicht hat!

Es folgen ein paar kleine Impressionen aus den einzelnen Beiträgen, die zusammengenommen einen guten Eindruck dieses Jahrgangs geben, der sich schon in der Einführungswoche selbstbewusst als „bester Jahrgang aller Zeiten“ ankündigte.
Aus der Begrüßung des Jahrgangs 2026_1:
„Lieber Jahrgang 2025.1, hinter Euch liegt wahrscheinlich eine der intensivsten Zeiten Eures Lebens – und wir feiern heute den erfolgreichen Abschluss dieser Zeit.
Ihr habt in den letzten 1,5 Jahren nicht nur viel gelehrt, sondern auch viel gelernt und seid nun dort, wo wir, der Jahrgang 2026.1, erst noch hinwollen.
Wir sind hier vor einem halben Jahr herzlich begrüßt worden und dürfen Euch nun herzlich begrüßen – zu Eurer Verabschiedung – da schließt sich ein Kreis.“
Aus der Begrüßung der Seminarleitung:
„Sie waren wie das Wetter heute ein Jahrgang zum Dahinschmelzen – ein Jahrgang, der uns als ausbildendes Kollegium und Seminarleitung durchaus gefordert und uns zugleich enorm viel gegeben hat.“

Aus der Rede für das ausbildende Kollegium (André Streve/ Katharina von der Heide):
“Station Referendarstisch und Klassenzimmer: Hier haben Sie das Wichtigste gelernt. Hier haben Sie gelernt, Unterricht zu planen. Und hier haben Sie gelernt, dass Unterricht sich nur selten an Unterrichtsplanung hält. Hier haben Sie gelernt, spontan zu reagieren. Verantwortung zu übernehmen. Menschen wahrzunehmen. Und auch an Tagen weiterzumachen, an denen nichts so lief, wie es sollte.”
[…] Doch der Referendarstisch erzählt nicht nur von Arbeit. Er erzählt von Gemeinschaft.
Von spontanen Hilferufen. Von Materialtausch. Von gemeinsamem Lachen. Von gegenseitiger Unterstützung. Von Menschen, die einander durch schwierige Unterrichtsbesuche, Korrekturphasen und Examensvorbereitungen getragen haben.”
Aus der Rede des Examensjahrgangs:
„Als krönenden Abschluss mussten wir dann nur noch unseren Prüfungstag hinter uns bringen. Wir können stolz berichten: Wir haben es alle geschafft. (KLATSCHEN) In dieser Phase war es ganz besonders wichtig, füreinander da zu sein, sowohl bei der Vorbereitung als auch am PU-Tag selbst. […] Zu guter Letzt möchten wir uns bei unserem Jahrgang bedanken. Dafür, dass ihr uns euer Vertrauen [als Personalrat] geschenkt habt, für die unvergesslichen Abende und Freundschaften, die über das Referendariat hinaus reichen werden. Euch allen wünschen wir nur das Beste, egal, in welche Himmelrichtung oder an welche REWE-Kasse es euch verschlägt. Wir werden euch vermissen.
Für uns steht fest: Das Referendariat war die beste Gruppenarbeit, die wir je hatten. Dankeschön.“

Gute Wünsche natürlich auch von Seiten der Ausbildenden – André Streve und Katharina von der Heide haben es so formuliert: “Manche Wege sind bereits klar. Andere beginnen erst.Doch wohin Ihre Reise Sie auch führen wird: Nehmen Sie etwas von Ihrem Jahrgang mit. Von seinem Humor. Von seinem Zusammenhalt. Von seiner Menschlichkeit. Und von dem Wissen, dass Sie für viele junge Menschen einmal genau die Lehrkraft sein werden, die einen Unterschied macht. Eine Lehrkraft, die zuhört. Die Mut macht. Die Orientierung gibt. Und an andere glaubt.”
Carolin Schaper
