schreibt Katharina von der Heide, „Motorin“ des Firmenlaufs am StS Hildesheim nach Dusche und Abendessen.
Und das war es! Trotz wettertechnisch ziemlich herausfordernder Rahmenbedingungen (Sturzregen, Schlammschlacht, Riesenpfützen, Ausrutschgefahr im Zieleinlauf) nahm am 10. Hildesheimer Firmenlauf ein Team von 22 Lehrkräften im Vorbereitungsdienst

In folgenden Laufdistanzen waren wir unterwegs: 1 Mal im Schnupperlauf (3,5 km), 5 Mal im Walking (3,5 km), 4 Mal auf der Strecke 9,5 km und 12 Mal auf 5,5 km. Die Besonderheit: Zwei Personen aus der Walking-Gruppe nahmen gleich noch mal an einem zweiten Lauf teil: „Jetzt bin ich drin!“.
Zum Verlauf:
Nach der Sturzflut direkt im Vorfeld des Laufs sammelten sich nach und nach fast alle angemeldeten Läufer_innen des StS zur Ausgabe der T-Shirts und der Startnummern. Die Stimmung war etwas angespannt, weil die unterschiedlichen Regenradare noch einen Nachschlag prognostizierten. Alle Jacken und die Süßigkeiten wurden in Müllsäcken gesichert und dann ging es auch schon los, Schnupperlauf, Walking, 9,5 km und 5,5 km.
Nur die ersten beiden Läufe kamen regenfrei durch, die tapferen 9,5-Läufer erwischte es irgendwann unterwegs und die tolle große Truppe der 5,5-Läufer_innen direkt am Start.
Die Strecke war teilweise noch matschig und durch die Pfützen recht eng – Pfützen konnten aber natürlich auch wildschweinmässig einfach ignoriert werden:-) Zum Glück kamen alle von uns gut durch.

Am Ende wartete eine immer größer werdende Gruppe von Finishern der einzelnen Läufe auf die weiteren, um sie in der Abschlussphase zu würdigen und anzufeuern – das war ein besonders schöner Moment, ebenso wie die vielen wechselseitigen Wahrnehmungen und Gespräche am Rande des Geschehens zwischen allen Beteiligten, die den normalen Ausbildungskontext übersteigen.
Challenge: Nach dem „Danachfoto“ perfomenten die LiV mit einem Pyramidenfoto, was wiederum die Ausbilder_innen herausforderte, etwas irgendwie Ähnliches zu versuchen.

Bei sehr schönem und mildem Abschlusswetter konnten dann alle in weitere Anschlussverabredungen oder einfach nach Hause starten. Materielle Preise gab es diesmal nicht, auch kein Autogramm von Frank Busemann (Olympia 10-Kämpfer 1996), aber den großen Preis haben wir auch bei der vierten Teilnahme am Firmenlauf mitgenommen: Das Erleben eines gemeinschaftlichen Moments, der die Grenzen zwischen Ausbildenden und LiV aufhebt – in diesem Jahr unter besonderen wettertechnischen Rahmenbedingungen.

Ein herzlicher Dank geht an Katharina von der Heide für die Organisation und durchgehende Motivation aller Beteiligten!
Carolin Schaper