Ein Abend des Dankes, der Gemeinschaft und des Aufbruchs

Am Freitag, den 23.01.2026, wurde der Examensjahrgang 2024_1 feierlich mit dem Staatsexamenszeugnis verabschiedet. Die Veranstaltung war geprägt von einer offenen, herzlichen und durchweg wertschätzenden Stimmung – ein Abend, der deutlich machte, wie viel Gemeinschaft, Engagement und gegenseitige Unterstützung diese Ausbildungszeit getragen haben. Das war auch schön für die vielen Ausbilder und Ausbilderinnen, die bis kurz vorher besonders involviert waren und Feueralarm und wetterbedingte Ausfälle von Prüfungstagen gemeinsam mit durchgestanden haben.

 Ein gelungener Rahmen – getragen vom Jahrgang 2025_2

Für die Planung, Organisation und Durchführung der Feier war der Jahrgang 2025_2 verantwortlich. Und: Der Rahmen ließ keine Wünsche übrig! Vom Essensangebot über die liebevolle Dekoration bis hin zur stimmigen Raumgestaltung zeigte sich, mit wie viel Verantwortung und Blick fürs Detail dieser Jahrgang die Veranstaltung vorbereitet und gemanagt hat.

Bereits der Startschuss und die Begrüßung machten die besondere Atmosphäre des Abends spürbar. Diese übernahmen Herr Hartung und Frau Sierig stellvertretend für den Jahrgang 2025_2. Mit den Worten Wir sind schon ein bisschen neidisch – aber wir freuen uns so sehr für euch, was ihr geschafft habt. Und bald stehen wir ja selbst an eurer Stelle. schlugen sie eine Brücke zwischen Anerkennung für das Erreichte und Vorfreude auf den eigenen Weg.

Die Rede aus Sicht des ausbildenden Kollegiums hielt Lasse Mihm, Fachleiter für das Fach Sport. In seinem bildstarken Vergleich des Referendariats mit einem Triathlon würdigte er die Leistungen des Jahrgangs und rückte zugleich das Miteinander in den Mittelpunkt. Besonders eindrücklich blieb seine Betonung von Kooperation und gegenseitiger Unterstützung: „Ihr habt euch gegenseitig Windschatten gegeben, um Energie zu sparen und gemeinsam schneller voranzukommen.
Zugleich machte er deutlich, dass „diese Ziellinie nicht das Ende ist, sondern vielmehr ein Anfang.

Die Grußworte aus Sicht der examinierten Referendarinnen und Referendare übernahmen Frau Köhler, Herr Wolpers und Herr Kästner, die auch schon in der Personalratsarbeit am Seminar tatkräftig für ihre Gruppe gesprochen hatten:

„Wir waren vermutlich genau die heterogene Lerngruppe, die sich niemand wünscht, aber wir sind trotzdem großartig!“. Unterhaltsam, anerkennend und nicht ohne Stolz blickten sie auf die gemeinsame Ausbildungszeit zurück und nutzten die Gelegenheit, den vielen Menschen vor und hinter den Kulissen der Ausbildung ihren ausdrücklichen Dank auszusprechen, aber auch strukturelle Hürden wie die schriftliche Arbeit klar zu benennen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH lieber Jahrgang 2024_1

 

Abschied in den Ruhestand – Dank an Marion Schober

Ein ebenfalls sehr bewegender Moment des Abends war die Verabschiedung von Marion Schober, die nach langjähriger Tätigkeit als Vollzeit-Verwaltungskraft in den Ruhestand eintritt. Eine umfangreiche und durchaus auch lustige Videobotschaft, persönliche Worte und zahlreiche Geschenke machten deutlich, wie sehr sie von Referendarinnen und Referendaren ebenso wie vom ausbildenden Kollegium geschätzt wird.

Die besten Wünsche für ihren neuen Lebensabschnitt wurden von langen Standing Ovations begleitet.

 

Im direkten Anschluss ging die Veranstaltung in das Winterfest über – ebenfalls organisiert vom Jahrgang 2025_2. Dank Lars Wichmann wurde dabei eine Seminartradition wiederbelebt: Livemusik. Mit Looper, Gitarrenklängen und viel Gespür für Atmosphäre erhielt der Abend einen besonderen Glanz. Spontane Jam-Sessions in wechselnden Besetzungen unterstrichen den gemeinschaftlichen Charakter der Feier.

Am Ende verband sich alles zu einem rundum gelungenen Abend mit guten Gesprächen, hervorragendem Essen, sehr gekonnter Livemusik und dem bleibenden Eindruck, wie viel entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und bis zum Schluss an einem Strang ziehen. Übrigens auch beim Aufräumen der Küche 😉

DANKE!

Stimmen hören – miteinander sprechen – einander zuhören…

Am Seminarentwicklungstag am 10.11.2025 hat sich das ausbildende Kollegium des Studienseminars intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe in Ausbildung, Beratung und Seminarkultur wirksam gestaltet werden kann. Ausgangspunkt war die gemeinsame Überzeugung, dass Demokratie nicht allein Gegenstand von Unterricht ist, sondern bereits im Seminar erlebt, reflektiert und praktiziert werden muss.

In Arbeitsphasen und kollegialem Austausch wurden bestehende Formate sichtbar gemacht und weitergedacht: exemplarische Ausbildungssitzungen mit besonderer Relevanz für demokratische Haltungen, Wahlmodule zu Gesprächsführung, gewaltfreier Kommunikation und argumentativer Auseinandersetzung, Beratungsformate mit stärkenorientiertem Fokus sowie partizipative Prozesse der Seminarentwicklung. Auch der professionelle Umgang mit Widerspruch, Kritik und demokratiefeindlichen Positionen wurde als zentrales Element demokratischer Bildung in der Ausbildung hervorgehoben.

Darüber hinaus nahm das Kollegium demokratische Praxis im Seminar selbst in den Blick: Feedback- und Evaluationsprozesse, gemeinsame Planung, Personalratsarbeit und Leitungsarbeit wurden als Erfahrungsräume verstanden, in denen Mitbestimmung, Verantwortung und Zuhören konkret erfahrbar werden.

Ein Ergebnis dieses Tages ist ein Podcast, in dem Stimmen aus dem Kollegium hörbar werden und Perspektiven auf Demokratiebildung im Studienseminar zusammengeführt sind. Der Podcast bietet Einblicke in den Austausch und Bezugspunkt einer gemeinsamen Haltung: sich mitzuteilen, einander zuzuhören, unterschiedliche Positionen auszuhalten und demokratische Prozesse bewusst zu gestalten.

Klicken sie gerne hier, um in die Gedanken und Impulse des Seminarentwicklungstages hineinzuhören und diese weiterzudenken. Zu hören sind Kolja Hoffmann (Fachleiter Geschichte), Juliane Mörsch (Ausbilderin Pädagogik) und Annegret Schlegel (Kollegiale Seminarleitung).

Ein weiterer Podcast folgt in Kürze!

Christian Gauger, 21.01.2026

„ALLES HAT SEINE ZEIT“ (Prediger 3,1)

Auch bei zeitweiliger Abwesenheit von Silke Hainke ist die Ausbildung im Fach Religion bestens und verlässlich geregelt.

Wir freuen uns sehr über die überaus qualifizierte Vertretung durch Fr. Dr. Christiane Rösener im kommenden Schulhalbjahr.

 

VIELEN DANK FRAU KOLLEGIN!

Zusatzqualifikation Naturwissenschaften

Am 21. und 22. November war es so weit: Zwei Reinfächer wurden zu einem
Fachgemisch.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Fr. Sierig für Ihren Bericht von diesem gelungenen Tag!

Vier Biolog:innen und zwei Chemiker:innen trafen zusammen, denn alle
haben sich entschieden, die Zusatzqualifikation Naturwissenschaften zu besuchen.

Dafür fand am letzten Freitag der Auftakt statt. Begonnen haben wir damit,
untereinander unsere Interessen und Fragen auszutauschen. Die große Gemeinsamkeit,
die wir feststellen konnten, war vor allem eine: die Naturwissenschaften
fächerübergreifend unterrichten zu können. Um das möglichst gut umzusetzen, haben
wir einen Blick in das KC der IGS geworfen. Dabei konnten wir feststellen, dass die
Themen gar nicht so weit auseinandergehen, wie es manchmal wirkt. Außerdem haben
wir die Chance bekommen, zwei Lehrerinnen von der Robert-Bosch-Gesamtschule
unsere Fragen zum fächerübergreifenden Unterricht zu stellen.

Diese Einblicke waren wirklich spannend, da doch viele von uns bislang wenig Erfahrungen sammeln konnten.
Am Samstag haben wir uns unseren ‚neuen‘ Fächern zugeordnet und zunächst
grundlegende Informationen, Tipps und Einblicke bekommen. Zusätzlich waren auch
Lehrkräfte von den Ausbildungsschulen dabei, die mit ihren Erfahrungen und Fragen im
fachfremden Unterrichten neue Perspektive aufgetan haben. Sei es, dass wir Teilchen in
allen Formen außer rund zeichnen sollten oder dass man mit Scham und Ekel im
Unterricht umgehen muss: Es konnte eine (unerwartete) Begeisterung für ein neues
Fach entfacht werden.Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann praktisch
weiter. Verschiedene Experimente und Stationen waren vorbereitet, bei denen wir uns
ausprobieren und üben konnten. Das Angebot reichte von Bunsenbrenner zur
Redoxreihe und vom Mikroskopieren bis zum Sezieren eines Auges.
Bevor es nun an die Unterrichtserprobungen geht oder wir in Zukunft einmal
fächerübergreifend unterrichten werden, haben wir durch diese Blocktage schon ein
sichereres Gefühl. Vielen Dank an Frau Reimers und Frau Tscherniak, die uns einen
tollen Einblick in ihre Fächer gegeben haben und diese Tage organisiert haben!